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Zur Verkehrssicherungspflicht des Arbeitgebers

Ein Arbeitgeber muss seinem Arbeitnehmer einen Schaden ersetzen, der durch einen Großmüllbehälter während eines Sturmes an dem auf dem Betriebsgelände geparkten PKW des Arbeitnehmers entstanden ist. 

Nach Auffassung des Gerichts indiziert dabei der Umstand, dass ein Großmüllbehälter das Fahrzeug des Arbeitsnehmers beschädigt hat, eine Verkehrssicherungspflicht. Aufgrund einer vorangegangenen Sturmwarnung war der Arbeitgeber verpflichtet, dass Betriebsgelände abzugehen und etwaige Gefahrenquellen zu sichern. Allein das Festziehen der Feststellbremsen des Containers genügt nach Ansicht des Gerichts jedoch nicht.

Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 11.09.20174, Az.: 9 Sa 42/17

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