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BGH zur Haftung des Luftverkehrsunternehmens für Sturz eines Reisenden auf der Fluggastbrücke

Kommt ein Reisender bei einem Sturz auf der Fluggastbrücke zu Schaden, muss das Luftverkehrsunternehmen gemäß § 17 des Montrealer Übereinkommens hierfür einstehen, soweit dem nicht gegebenenfalls ein Mitverschulden des Reisenden entgegensteht. Nach Auffassung des BGH bezwecke die Vorschrift den Schutz des Reisenden vor spezifischen Gefahren einer Verletzung des Körpers während der Luftbeförderung und erfasse auch Vorgänge des Ein- bzw. Aussteigens aus dem Flugzeug, wozu auch das Begehen einer Flugastbrücke gehöre.

BGH, Urteil vom 20.11.2017, Az.: X ZR 30/15

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